Termine

Und die ganze Welt schaute zu. Neue Zugänge zum Sport im Kalten Krieg

Vortrag von Christopher Young
Der Sport bot im Kalten Krieg für Nationen die einmalige Chance, politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen positiv zu beeinflussen. In der Forschung wird das bisher kaum wahrgenommen. Mit seinem Vortrag wirbt Christopher Young für die aktuell aufblühende Teildisziplin der Sportgeschichte.
Do, 6.12.2018, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

Schottet sich China wieder ab?

Eine Bestandsaufnahme 40 Jahre nach dem Beginn der "Reform- und Öffnungspolitik" - ein Podiumsgespräch
Schottet sich China wieder ab? Droht gar eine Rückkehr zur Politik der Mao-Ära? Wie gestaltet sich heute der Umgang mit der Geschichte im "Reich der Mitte"? Diese und andere Fragen diskutieren am 22. November namhafte Expertinnen im Rahmen eines Podiumsgesprächs.
Do, 22.11.2018, 18:00
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Bundesrepublik und der globale Süden im Kalten Krieg

Vorstellung des neuen "German Yearbook of Contemporary History" im Forum Willy Brandt Berlin
Der zweite Band des "German Yearbook of Contemporary History" beleuchtet die Außenpolitik der Bundesrepublik gegenüber dem globalen Süden während der 1970er Jahre. Im historischen Rückblick werden nicht nur ökonomische Interessen oder dem Kalten Krieg geschuldete Denk- und Handlungsmuster der Bonner Außenpolitik sichtbar. Deutlich werden auch "blinde Flecken" wie der radikale Islamismus - mit Auswirkungen bis in die Gegenwart.
Di, 5.6.2018, 18:00
Forum Willy Brandt Berlin

Die Berliner Luftbrücke. Ein Erinnerungsort des Kalten Krieges

Buchvorstellung und Diskussion im Berliner Rathaus
„Ihr Völker der Welt! Schaut auf diese Stadt!“ Mit diesen Worten wandte sich der Berliner Oberbürgermeister Ernst Reuter am 9. September 1948 an die Weltöffentlichkeit und erklärte die Stadt zum „Vorposten der Freiheit“. Seit dem 24. Juni des Jahres war der Westteil Berlins durch eine sowjetische Blockade vom Umland abgeschlossen und wurde durch die Westalliierten aus der Luft versorgt. In dem vorgestellten Sammelband stellen sich die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die Frage, welche Bedeutung dem Geschehen heute noch als Erinnerungsort des Kalten Krieges zukommt.
Mi, 25.4.2018, 18:00
Berliner Rathaus

Vertrauen und Misstrauen als Ressource internationaler Politik – dargestellt am Beispiel der amerikanisch - sowjetischen Détente

Am 15. März hält Bernd Greiner, Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg, im Rahmen des Kolloquiums "Internationale Beziehungen und 'emotional regimes'. Neue Fragen an die Geschichte des Kalten Krieges" einen Vortrag.
Do, 15.3.2018, 9:20
Historisches Kolleg

DDR und PLO. Die Palästinapolitik des SED-Staates. Von Lutz Maeke

Buchvorstellung und Diskussion im Forum Willy Brandt Berlin
Erich Honecker und Jassir Arafat verband angeblich eine Männerfreundschaft par excellence. Und nur die DDR, nicht die Bundesrepublik, war vermeintlich ein einflussreicher und verlässlicher Partner der Palästinenser. Lutz Maeke hat die Politik der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) im Kalten Krieg untersucht und zeigt auf, wie die PLO versuchte, sich die deutsch-deutsche Konkurrenz zunutze zu machen. Eine der überraschendsten Erkenntnisse seines Buches lautet: Die SED bekämpfte Jassir Arafat entschieden – da er sich zu stark prowestlich engagierte.
Do, 22.2.2018, 18:00
Forum Willy Brandt Berlin

Von China lernen, heißt siegen lernen? Wie die kommunistischen Staaten ab den 1970er-Jahren auf ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen reagierten.

CfP Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2020
Call for Papers 2020: Itʼs the economy, stupid! Oder: Von China lernen, heißt siegen lernen? Wie die kommunistischen Staaten ab den 1970er-Jahren auf ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen reagierten.
Mo, 19.2.2018
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Deutsch-deutsche Umweltpolitik im gesellschaftlichen und internationalen Kontext des Ost-West-Konflikts 1972 – 1990

20. Brown Bag Breakfast mit Sophie Lange (Humboldt-Universität zu Berlin)
Die monatlichen Brown Bag Breakfasts des Berliner Kollegs Kalter Krieg bieten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern eine Möglichkeit, ihre Promotions- oder Postdoc-Projekte vor einem kleinen, fachlich versierten Publikum vorzustellen und zu diskutieren. Sie bieten Raum für konstruktives Feedback, Vernetzung und wissenschaftliche Inspiration.
Mi, 14.2.2018, 8:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Pugwash and the two Germanies, 1955-1967: Trust between Scientists as Political Resource? Vortrag von Alison Kraft (Berliner Kolleg Kalter Krieg)

Ringvorlesung: Vertrauen als Ressource internationaler Politik
Die Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" widmet sich den vielfältigen Versuchen der Moderation und Eindämmung des weltumspannenden Kalten Krieges. Namhafte in- und ausländische Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren am Beispiel der Supermächte, ihrer Verbündeten, der "blockfreien" Staaten sowie diverser Nicht-Regierungsorganisationen unterschiedliche Modelle politischer Konfliktmoderation und stellen neue Ergebnisse aus der historischen Emotionsforschung vor. In der letzten und englischsprachigen Veranstaltung dieser Reihe spricht Alison Kraft, Stipendiatin des Berliner Kollegs Kalter Krieg, über Pugwash und Vertrauen unter Wissenschaftlern als politische Ressource.
Do, 8.2.2018, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

Über Mauern im Leben und Mauern im Kopf

PAST vs. FUTURE. Ein Mauermosaik am Tag, an dem die Berliner Mauer genauso lange nicht mehr steht, wie sie existierte
Ein historisches Datum: Am 5.2.2018 existiert die Berliner Mauer genauso lange nicht mehr, wie sie Berlin und einen Kontinent in Halbwelten zerschnitt - rund 28 Jahre und drei Monate. Was bleibt von ihrer Geschichte in dem Moment, da sie selbst Geschichte ist? Verschwand sie wirklich, oder hat ihr Fall andere Mauern sichtbar gemacht?
Mo, 5.2.2018, 19:30
Volksbühne

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