Veranstaltungsarchiv

"Able Archer" 1983 und aktuelle Strategien zur Verhinderung eines Atomkriegs. Ein Vergleich

23. Brown Bag Breakfast mit Torgeir E. Fjærtoft (Oslo)
Im Herbst 1983 war ein Atomkrieg wahrscheinlicher als je zuvor. Torgeir E. Fjærtoft analysiert eine der gefährlichsten Situationen im Kalten Krieg, um daraus ein Modell für die strategische Gestaltung aktueller Außen- und Sicherheitspolitik zu entwickeln.
Mi, 16.10.2019, 9:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Die Endphase des Kalten Krieges

Die Akten zur Auswärtigen Politik zeichnen die Jahre 1987 und 1988 nach
Die Jahre 1987 und 1988 leiteten die Endphase des Kalten Krieges ein. Am 5. September werden die neuen Aktenbände der Editionsreihe "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland (AAPD)" im Auswärtigen Amt vorgestellt.
Do, 5.9.2019, 18:00
Auswärtiges Amt

Deutsche Nuklearwaffenpolitik. Eine vergleichende Analyse der Bundestagsdebatten 1966-69 und 2016-19

22. Brown Bag Breakfast mit Benedikt Schoenborn (Tampere Universität)
Welche Nuklearwaffenpolitik soll die Bundesrepublik als nicht-nuklearer Staat in der NATO verfolgen? Benedikt Schönborn präsentiert im 22. Brown Bag Breakfast des Berliner Kollegs Kalter Krieg sein neustes Forschungsprojekt, indem er diese für die (West-)deutsche Außenpolitik zentrale Frage in historischen (1966-1969) und aktuellen (2016-2019) Bundestagsdebatten über den Atomwaffensperr- und verbotsvertrag gegenüberstellt und analysiert.
Mi, 12.6.2019, 9:30 bis 11:00
Berliner Kolleg Kalter Krieg

21. Brown Bag Breakfast: Der Duft der Anderen. Eine olfaktorische Geschichte der deutschen Teilung

Projektvorstellung von Bodo Mrozek (Berlin)
Die räumliche Teilung Deutschlands und der Kalte Krieg waren nicht nur politische Ereignisse. Aus Perspektive der sensory studies lassen sie sich als ein Prozess verstehen, der tief in die Chemie der Umwelt und sogar in die Biologie der Menschen eingriff. Darüber spricht Bodo Mrozek im Brown Bag Breakfast des Berliner Kollegs Kalter Krieg.
Mi, 8.5.2019, 9:30 bis 11:00
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Frankreich und das Ende des Kalten Krieges. Gefühlsstrategien der Équipe Mitterrand 1981–1990

Vortrag von Frederike Schotters
Wie finden Akteure der internationalen Beziehungen Auswege aus Konfrontationen? Der Vortrag von Frederike Schotters untersucht in diesem Zusammenhang die Lösungsansätze der équipe Mitterand in den 1980er Jahren.
Do, 7.2.2019, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

"The Diplomacy of Détente. Cooperative Security Policies from Helmut Schmidt to George Shultz"

Buchvorstellung von und mit Stephan Kieninger
Stephan Kieninger, ehemaliger Stipendiat des Berliner Kollegs Kalter Krieg, stellt sein neues Buch "Diplomacy of Détente. Cooperative Security Politicies from Helmut Schmidt to George Shultz" im Forum Willy Brandt Berlin vor.
Mi, 9.1.2019, 18:00
Forum Willy Brandt Berlin

Und die ganze Welt schaute zu. Neue Zugänge zum Sport im Kalten Krieg

Vortrag von Christopher Young
Der Sport bot im Kalten Krieg für Nationen die einmalige Chance, politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen positiv zu beeinflussen. In der Forschung wird das bisher kaum wahrgenommen. Mit seinem Vortrag wirbt Christopher Young für die aktuell aufblühende Teildisziplin der Sportgeschichte.
Do, 6.12.2018, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

Schottet sich China wieder ab?

Eine Bestandsaufnahme 40 Jahre nach dem Beginn der "Reform- und Öffnungspolitik" - ein Podiumsgespräch
Schottet sich China wieder ab? Droht gar eine Rückkehr zur Politik der Mao-Ära? Wie gestaltet sich heute der Umgang mit der Geschichte im "Reich der Mitte"? Diese und andere Fragen diskutieren am 22. November namhafte Expertinnen im Rahmen eines Podiumsgesprächs.
Do, 22.11.2018, 18:00
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Bundesrepublik und der globale Süden im Kalten Krieg

Vorstellung des neuen "German Yearbook of Contemporary History" im Forum Willy Brandt Berlin
Der zweite Band des "German Yearbook of Contemporary History" beleuchtet die Außenpolitik der Bundesrepublik gegenüber dem globalen Süden während der 1970er Jahre. Im historischen Rückblick werden nicht nur ökonomische Interessen oder dem Kalten Krieg geschuldete Denk- und Handlungsmuster der Bonner Außenpolitik sichtbar. Deutlich werden auch "blinde Flecken" wie der radikale Islamismus - mit Auswirkungen bis in die Gegenwart.
Di, 5.6.2018, 18:00
Forum Willy Brandt Berlin

Die Berliner Luftbrücke. Ein Erinnerungsort des Kalten Krieges

Buchvorstellung und Diskussion im Berliner Rathaus
„Ihr Völker der Welt! Schaut auf diese Stadt!“ Mit diesen Worten wandte sich der Berliner Oberbürgermeister Ernst Reuter am 9. September 1948 an die Weltöffentlichkeit und erklärte die Stadt zum „Vorposten der Freiheit“. Seit dem 24. Juni des Jahres war der Westteil Berlins durch eine sowjetische Blockade vom Umland abgeschlossen und wurde durch die Westalliierten aus der Luft versorgt. In dem vorgestellten Sammelband stellen sich die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die Frage, welche Bedeutung dem Geschehen heute noch als Erinnerungsort des Kalten Krieges zukommt.
Mi, 25.4.2018, 18:00
Berliner Rathaus

Vertrauen und Misstrauen als Ressource internationaler Politik – dargestellt am Beispiel der amerikanisch - sowjetischen Détente

Am 15. März hält Bernd Greiner, Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg, im Rahmen des Kolloquiums "Internationale Beziehungen und 'emotional regimes'. Neue Fragen an die Geschichte des Kalten Krieges" einen Vortrag.
Do, 15.3.2018, 9:20
Historisches Kolleg

DDR und PLO. Die Palästinapolitik des SED-Staates. Von Lutz Maeke

Buchvorstellung und Diskussion im Forum Willy Brandt Berlin
Erich Honecker und Jassir Arafat verband angeblich eine Männerfreundschaft par excellence. Und nur die DDR, nicht die Bundesrepublik, war vermeintlich ein einflussreicher und verlässlicher Partner der Palästinenser. Lutz Maeke hat die Politik der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) im Kalten Krieg untersucht und zeigt auf, wie die PLO versuchte, sich die deutsch-deutsche Konkurrenz zunutze zu machen. Eine der überraschendsten Erkenntnisse seines Buches lautet: Die SED bekämpfte Jassir Arafat entschieden – da er sich zu stark prowestlich engagierte.
Do, 22.2.2018, 18:00
Forum Willy Brandt Berlin

Von China lernen, heißt siegen lernen? Wie die kommunistischen Staaten ab den 1970er-Jahren auf ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen reagierten.

CfP Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2020
Call for Papers 2020: Itʼs the economy, stupid! Oder: Von China lernen, heißt siegen lernen? Wie die kommunistischen Staaten ab den 1970er-Jahren auf ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen reagierten.
Mo, 19.2.2018
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Deutsch-deutsche Umweltpolitik im gesellschaftlichen und internationalen Kontext des Ost-West-Konflikts 1972 – 1990

20. Brown Bag Breakfast mit Sophie Lange (Humboldt-Universität zu Berlin)
Die monatlichen Brown Bag Breakfasts des Berliner Kollegs Kalter Krieg bieten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern eine Möglichkeit, ihre Promotions- oder Postdoc-Projekte vor einem kleinen, fachlich versierten Publikum vorzustellen und zu diskutieren. Sie bieten Raum für konstruktives Feedback, Vernetzung und wissenschaftliche Inspiration.
Mi, 14.2.2018, 8:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Pugwash and the two Germanies, 1955-1967: Trust between Scientists as Political Resource? Vortrag von Alison Kraft (Berliner Kolleg Kalter Krieg)

Ringvorlesung: Vertrauen als Ressource internationaler Politik
Die Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" widmet sich den vielfältigen Versuchen der Moderation und Eindämmung des weltumspannenden Kalten Krieges. Namhafte in- und ausländische Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren am Beispiel der Supermächte, ihrer Verbündeten, der "blockfreien" Staaten sowie diverser Nicht-Regierungsorganisationen unterschiedliche Modelle politischer Konfliktmoderation und stellen neue Ergebnisse aus der historischen Emotionsforschung vor. In der letzten und englischsprachigen Veranstaltung dieser Reihe spricht Alison Kraft, Stipendiatin des Berliner Kollegs Kalter Krieg, über Pugwash und Vertrauen unter Wissenschaftlern als politische Ressource.
Do, 8.2.2018, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

Über Mauern im Leben und Mauern im Kopf

PAST vs. FUTURE. Ein Mauermosaik am Tag, an dem die Berliner Mauer genauso lange nicht mehr steht, wie sie existierte
Ein historisches Datum: Am 5.2.2018 existiert die Berliner Mauer genauso lange nicht mehr, wie sie Berlin und einen Kontinent in Halbwelten zerschnitt - rund 28 Jahre und drei Monate. Was bleibt von ihrer Geschichte in dem Moment, da sie selbst Geschichte ist? Verschwand sie wirklich, oder hat ihr Fall andere Mauern sichtbar gemacht?
Mo, 5.2.2018, 19:30
Volksbühne

Tito und die Politik "aktiver friedlicher Koexistenz" im Kalten Krieg. Vortrag von Marie-Janine Calic

RINGVORLESUNG: VERTRAUEN ALS RESSOURCE INTERNATIONALER POLITIK
Die Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" widmet sich den vielfältigen Versuchen der Moderation und Eindämmung des weltumspannenden Kalten Krieges. Namhafte in- und ausländische Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren am Beispiel der Supermächte, ihrer Verbündeten, der „blockfreien“ Staaten sowie diverser Nicht-Regierungsorganisationen unterschiedliche Modelle politischer Konfliktmoderation und stellen neue Ergebnisse aus der historischen Emotionsforschung vor. In der siebten Veranstaltung dieser Reihe spricht die Münchner Historikerin und Stipendiatin des Berliner Kollegs Kalter Krieg Marie-Janine Calic über Tito und die Politik „aktiver friedlicher Koexistenz“ im Kalten Krieg.
Do, 25.1.2018, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

Institutionalisiertes Vertrauen: Der KSZE-Prozess. Im Gespräch: Botschafter WOLFGANG ISCHINGER (München/Berlin) & Dr. MATTHIAS PETER (Berlin) & OSZE-Botschafter EBERHARD POHL (Wien)

Ringvorlesung: Vertrauen als Ressource internationaler Politik
Die Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" widmet sich den vielfältigen Versuchen der Moderation und Eindämmung des weltumspannenden Kalten Krieges. Namhafte in- und ausländische Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren am Beispiel der Supermächte, ihrer Verbündeten, der „blockfreien“ Staaten sowie diverser Nicht-Regierungsorganisationen unterschiedliche Modelle politischer Konfliktmoderation und stellen neue Ergebnisse aus der historischen Emotionsforschung vor. In der sechsten Veranstaltung dieser Reihe diskutieren Botschafter Wolfgang Ischinger (München/Berlin), Dr. Matthias Peter (Berlin) und OSZE-Botschafter EBERHARD POHL (Wien) über "Institutionalisiertes Vertrauen: Der KSZE-Prozess".
Do, 11.1.2018, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

„Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander“ – Kommunikation und Vertrauen in Europa. Im Gespräch: Reinhild Kreis (Mannheim) und Reinhard Krumm (Wien)

Ringvorlesung: Vertrauen als Ressource internationaler Politik
Die Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" widmet sich den vielfältigen Versuchen der Moderation und Eindämmung des weltumspannenden Kalten Krieges. Namhafte in- und ausländische Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren am Beispiel der Supermächte, ihrer Verbündeten, der „blockfreien“ Staaten sowie diverser Nicht-Regierungsorganisationen unterschiedliche Modelle politischer Konfliktmoderation und stellen neue Ergebnisse aus der historischen Emotionsforschung vor. In der fünften Veranstaltung dieser Reihe reden die Mannheimer Historikerin Reinhild Kreis und der Leiter des „Regionalbüros für Zusammenarbeit und Frieden in Europa“ der Friedrich-Ebert-Stiftung in Wien, Reinhard Krumm, über Kommunikation und Vertrauen in Europa: „Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander“.
Do, 14.12.2017, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

"Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander" – Kommunikation und Vertrauen in Europa. Im Gespräch: Reinhard Krumm (Wien) und Bernd Greiner (Berlin)

Ringvorlesung: Vertrauen als Ressource internationaler Politik
Die Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" widmet sich den vielfältigen Versuchen der Moderation und Eindämmung des weltumspannenden Kalten Krieges. Namhafte in- und ausländische Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren am Beispiel der Supermächte, ihrer Verbündeten, der „blockfreien“ Staaten sowie diverser Nicht-Regierungsorganisationen unterschiedliche Modelle politischer Konfliktmoderation und stellen neue Ergebnisse aus der historischen Emotionsforschung vor. In der fünften Veranstaltung dieser Reihe reden die Mannheimer Historikerin Reinhild Kreis und der Leiter des „Regionalbüros für Zusammenarbeit und Frieden in Europa“ der Friedrich-Ebert-Stiftung in Wien, Reinhard Krumm, über Kommunikation und Vertrauen in Europa getreu dem Bonmot Hans Dietrich Genschers: "Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander".
Do, 14.12.2017, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

Tito und die jugoslawische Politik "aktiver friedlicher Koexistenz" im Kalten Krieg

19. Brown Bag Breakfast mit Marie-Janine Calic (LMU München/Berliner Kolleg Kalter Krieg)
Die monatlichen Brown Bag Breakfasts des Berliner Kollegs Kalter Krieg bieten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern eine Möglichkeit, ihre Promotions- oder Postdoc-Projekte vor einem kleinen, fachlich versierten Publikum vorzustellen und zu diskutieren. Sie bieten Raum für konstruktives Feedback, Vernetzung und wissenschaftliche Inspiration.
Mi, 13.12.2017, 8:30
Berliner Kolleg Kalter Krieg

Ending the Cold War: Personal Diplomacy of Gorbachev, Reagan, and Bush. Lecture by Svetlana Savranskaya and Thomas S. Blanton (Washington, D.C.)

LECTURE SERIES: TRUST AS A RESOURCE OF INTERNATIONAL POLITICS
This lecture series "Vertrauen als Ressource internationaler Politik | Trust as a Resource of International Politics" explores the many attempts at moderating and containing the global Cold War. Focusing on the superpowers, their allies, the non-aligned states and diverse non-governmental organizations, prominent experts from Germany and around the world will examine different models of political conflict moderation and present new findings from the area of historical emotion studies. The fourth lecture is by Svetlana Savranskaya and Thomas S. Blanton (National Security Archive, Washington D.C.)
Mo, 4.12.2017, 18:15
Humboldt-Universität zu Berlin

Der INF-Vertrag von 1987. Warum Abrüstung kein Hirngespinst ist

Öffentliche Podiumsdiskussion mit Susanne Baumann, Oliver Meier, Otfried Nassauer und Andreas Wirsching
Für die meisten Zeitgenossen grenzte es an ein Wunder: Nach Jahrzehnten eines fiebrigen Rüstungswettlaufs vereinbarten die Supermächte im Dezember 1987 den ersten Abrüstungsvertrag des Nuklearzeitalters. Anschließend wurde eine komplette „Waffengeneration“ verschrottet: die in Europa und Asien stationierten Mittelstreckenraketen der USA und UdSSR. Obwohl noch immer wegweisend, droht diese Vereinbarung in den aktuellen Streitereien zwischen Washington und Moskau zerrieben zu werden – mit unkalkulierbaren Folgen weit über Europa hinaus. Über Geschichte und Zukunft des INF-Vertrages diskutierten am 30. November 2017 im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin Susanne Baumann, stellvertretende Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle, Oliver Meier, Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin, Otfried Nassauer, Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit, und Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin. Den Abend moderierte Bernd Greiner, Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg.
Do, 30.11.2017, 19:00
Humboldt-Universität zu Berlin

The INF Treaty of 1987: A Re-Appraisal

International Conference in Berlin
Der am 8. Dezember 1987 von den USA und der UdSSR unterzeichnete INF-Vertrag (Intermediate-Range Nuclear Forces Treaty) führte zur Verschrottung der in Europa und Asien stationierten Mittelstreckenraketen und ist als erster Abrüstungsvertrag des Nuklearzeitalters in die Geschichte eingegangen. Die meisten Beobachter vermuten, dass damit zugleich das Ende der Ost-West-Konfrontation eingeläutet wurde. In jüngster Zeit scheint aufgrund wachsender Spannungen zwischen den USA und Russland der Fortbestand des Vertrages gefährdet zu sein. Die internationale Tagung soll im Rückgriff auf mittlerweile verfügbare Quellen neue Akzente setzen und künftige Forschungsarbeiten anregen. Nicht zuletzt ist sie der Anlass, über die Zukunft von Rüstungskontrolle und Abrüstung zu diskutieren.
Do, 30.11.2017 bis Sa, 2.12.2017
Europäische Akademie Berlin

"Stets am Feind!" Zur Geschichte des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) 1956-1990. Vortrag von Helmut Hammerich (Potsdam)

Einladung in das Willy Brandt Forum Berlin
Das Institut für Zeitgeschichte in Berlin lädt in das Willy Brandt Forum Berlin zu einem Vortrag von Helmut Hammerich vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.
Mi, 29.11.2017, 18:00
Willy Brandt Forum Berlin

Leonid Breschnew und die Kunst, Vertrauen zu gewinnen. Vortrag von Susanne Schattenberg (Bremen)

Ringvorlesung: Vertrauen als Ressource internationaler Politik
Die Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" widmet sich den vielfältigen Versuchen der Moderation und Eindämmung des weltumspannenden Kalten Krieges. Namhafte in- und ausländische Experten aus Wissenschaft und Politik diskutieren am Beispiel der Supermächte, ihrer Verbündeten, der „blockfreien“ Staaten sowie diverser Nicht-Regierungsorganisationen unterschiedliche Modelle politischer Konfliktmoderation und stellen neue Ergebnisse aus der historischen Emotionsforschung vor. Den dritten Vortrag hält Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa und Professorin für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bremen.
Do, 23.11.2017, 18:00
Humboldt-Universität zu Berlin

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